| Geschichte des Judosport |
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1882 gründete Jigoro Kano den Kodokan, wo er das Judo entwickelte,
indem er alle gefährlichen Techniken wie Schläge und Tritte usw.
entfernte...
Im Jahr 1906 gründete Erich Rahn die erste deutsche Jiu jitsu Schule
in Berlin.
Am 10.10.1922 gründete Alfred Rohde den ersten Jiu Jitsu Club in Frankfurt
/ Main.
Der "Reichsverband für Jiu Jitsu" wurde am 01.10.1924 gegründet.
Seit 1926 war es den Verbands und Club-Meistern gestattet farbige Gürtel
zu tragen. Allerdings gab es (noch) keine Gürtelprüfungen und die
Gürtelfarbe war nicht vorgeschrieben.
Nach längeren Schriftverkehr fanden die ersten "Judo" Kämpfe
zwischen dem Englischen Club Budokwai London und dem 1. Jiu Jitsu Club Frankfurt
am Main statt. (Damals gewann Budokwai London) Dieses Treffen war wohl die
eigentliche Geburtsstunde des deutschen Judo Sports.
1930 kämpften Judoka aus Frankfurt (Main) und Wiesbaden gegen mehrere
Englische Vereine (in England)
Anlässlich der ersten internationale Sommerschule wurde am 11.08.1932
der "Deutsche Judo Ring" gegründet, im Anschluß daran wurde dort
noch am selben Tag die Europäische Judo Union (EJU) gegründet.
Im August 1933 erfolgte die Eingliederung in das "Fachamt Schwerathletik"
im "Reichsbund für Leibesübungen" als Sparte Judo.
1933 besuchte Prof. Jigoro Kano Deutschland, wo er in Berlin und München
Lehrgänge abhielt.
Die ersten Europameisterschaften fanden 1934 in Dresden statt.
Von 1945 bis 1948 war das Judo durch die allierten Besatzer verboten.
Am 08.08.1953 erfolgte in Hamburg die Gründung des "Deutschen Judo
Bundes" mit zunächst mit ca 5000 Mitglieder in 66 Vereinen.
1964 wurde Judo olymische Disziplin.
Seit 1970 "dürfen" auch Frauen Wettkäpfe austragen.
Zur Zeit (1997) zählt der DJB etwa 250.000 Mitglieder